Die Salzung Christi (auch: Die Würzung des mürrischen Jesus von Lübeck)*



norddt. 15. Jhdt.

* wer würzt hier eigentlich wen? Für mich sind das doch alles Salzknaben, ehrlich gesagt.

** irgendein Text

*** machen Sies wie "der nachdenkliche Jesus von Lübeck": Denken Sie auch einmal nach. Wollen Sie wirklich geopfert werden für- (oder auch nur hinwegnehmen) die Sünden der Welt? – Ich glaube nicht. Lassen Sies einfach. Und lassen Sie es sich ein warnendes Beispiel sein.
erasmus von meppen - 7. Mai, 09:13

Er scheint zu denken: "Daran ist nur die Frau von gegenüber schuld, ich habe ja nach Haus gewollt. Ach wär ich doch nach Haus gegangen, dann hätt ich mir nichts eingefangen!"

pjaer - 7. Mai, 22:50

ich denk ja eher, der denkt: "na toll, da is man (immerhin) Sohn Gottes und muss sich trotzdem (oder grade deswegen) aufen Kopp machen lassen, pff – Danke, Gott!", also so sieht der aus.

Der nachdenkliche Jesus von Lübeck ist, dachte ich grade noch, vielleicht eher der nachdenkliche Herrgott von Lübeck, und der sieht aus als ob er dächte: "wie bin ick da nur reingeraten, kriegick dit eigentlich bezahlt?"

Religjon, man steckt nich drinne, wa.

erasmus von meppen - 8. Mai, 08:22

Für weitere Erkundungen empfehle ich den Stephansdom in Wien. Neben Zahnwehherrgott und Dienstbotenmadonna ("Hallo Dienstmann!") ist vor allem der düstere, riesige, dunkelbraune Echthaarjesus erwähnenswert. Er hängt eingesperrt in einer Ecke am Kreuz, steigt nachts herab, rüttelt am Gitter und brüllt in seinem Käfig herum wie ein wildes Tier. Er sieht aus wie ein bärtiger Hulk und wird die Titelfigur meines neuen Schauerromans.


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